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Der Weg zu mehr Qualität und Termintreue führt über die Arbeitssicherheit

Wie cleveres Werkzeug die Arbeitssicherheit erhöht

Arbeitsunfälle sind kein vorbestimmtes Unheil, sondern lassen sich oft vermeiden. Das gilt auch für Handverletzungen wie Quetschungen, die beim Verschrauben passieren können. Neben gut geschulten Monteuren ist es vor allem das passende Werkzeug, welches das Risiko einer Verletzung drastisch senken kann – und letztlich mitverantwortlich ist für mehr geschäftlichen Erfolg.

Zugegeben, im Vergleich zu Schnitt- und Risswunden spielen Quetschungen in der offiziellen Unfallstatistik („Arbeitsunfallgeschehen 2017“) der Deutschen Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) eine scheinbar untergeordnete Rolle: Rund 40.000 solcher Arbeitsunfälle waren in den Jahren 2017 und 2016 jeweils zu verzeichnen. Frappierend hierbei ist jedoch, dass jeweils gut über 50 Prozent all dieser Quetschungen die Hände der Mitarbeiter betrafen. Das Risiko eines irreparablen Schadens an dieser so wichtigen Extremität ist also vergleichsweise hoch. Die Baubranche ist mit 15 Prozent aller Arbeitsunfälle an Rang 2 der Statistik, überboten nur vom verarbeitenden Gewerbe (Maschinenbau, Metallproduktion und so weiter).

Eine Risikoquelle für Verletzungen der Hände sind Verschraubungsvorgänge. Und zwar zumeist dann, wenn Reaktionsarm und/oder Gegenhalteschlüssel im Einsatz sind. Das hat gleich mehrere Ursachen: Das Verschrauben mit Reaktionsarm begünstigt das Festfressen der Bolzen. Denn durch das Abstützen wird nicht nur die Nachbarschraube – bzw. das Bauteil an der sich der Reaktionsarm abstützt – einseitig belastet, sondern vor allem auch die anzuziehende Schraube. Zu lösende Schrauben können so festfressen, dass sie herausgeschnitten werden müssen. Der Funkenschlag der Schneidbrenner steigert das Risiko von Arbeitsunfällen dann noch weiter.

Das wohl größte Risiko geht aber vom Reaktionsarm selbst aus, da dieser die Hand des Monteurs einquetschen kann, insbesondere in beengte Verhältnissen, wo die Schraubverbindung eventuell schlecht einsehbar ist. Die hohen eingeleiteten Drehmomente des Schraubers sind groß genug, um erhebliche Verletzungen im Handbereich hervorzurufen.

Abhilfe ist in Sicht

Die Lösung all dieser Probleme ist recht einfach beschreiben: Entfallen Reaktionsarm und Gegenhalteschlüssel, können Finger und Hand nicht zwischen Werkzeug und Abstützpunkt geraten.

Entbehrlich werden Reaktionsarm und Gegenhalteschlüssel, wenn verdrehsichere Unterlegscheiben in Kombination mit einem geeigneten Schrauber zum Einsatz kommen. Arbeitet der Schrauber zudem schlag- und vibrationsfrei, kommt dies ebenfalls dem Arbeitsschutz zugute.

Investitionen in den Arbeitsschutz zahlen sich unterm Strich auch finanziell aus, wie eine unter anderem von der DGUV in Auftrag gegebene Studie erläutert: Jeder in Arbeitssicherheit investierte Euro hat ein ökonomisches Erfolgspotential von 2,20 Euro. In dieser Zahl sind nicht nur die Kosten für medizinische Behandlung oder Arbeitsausfall beinhaltet. Sondern auch die Kosten eines eventuellen Betriebsstillstands, eventuelle Mehrarbeit oder produzierter Ausschuss.

Nicht nur auf den Schrauber kommt es an

Arbeitsunfälle gibt es auch rund um Hydraulikflüssigkeit. Tritt die unter hohem Druck (bis zu 700 bar) stehende Flüssigkeit ungeplant aus, kann dies zu üblen Haut- und Gewebeschäden führen. Daher ist es zum einen wichtig, Hydraulikschläuche ohne Knick zu lagern beziehungsweise bei der Anwendung zu führen. Zum anderen müssen Hydraulikkupplungen eine möglichst hohe Berstdruckfestigkeit haben und eine sperrbare Sicherheitsverriegelung mitbringen.

Auch praxisgerechte Schulungen von Monteuren gehören in ein Paket zum Steigern zur Arbeitssicherheit.

Clever und sicher

Arbeitssicherheit hat viele Facetten. Natürlich denkt man in erster Linie an Verletzungen, die zum Beispiel bei der Montage passieren können: Schnitt- und Risswunden ebenso auch verheerende Quetschungen. Aber auch Spätschäden, hervorgerufen durch jahrelange Lärmbelastung oder Vibrationen, lassen sich vermeiden. Bei HYTORC machen wir uns seit jeher Gedanken darüber, wie wir die Belastungen und die Risiken für Anwender minimieren können. Und so wird jede Ausgabe für cleveres Schraubwerkzeug auch eine Investition in die Sicherheit der Mitarbeiter.