
Verbindungen, auf die man sich verlassen kann.
Seit 1986.
1986 begann in Deutschland ein neues Kapitel industrieller Schraubtechnik:
mit Werkzeugen der Marke HYTORC, die Verschraubungen nicht nur kräftiger, sondern kontrollierter, sicherer und effizienter machen sollten. Was mit der ersten offiziellen Vertretung begann, wurde zum Startpunkt einer Entwicklung, die bis heute prägt, wie industrielle Verschraubungen gedacht und umgesetzt werden. Aus diesem Anspruch ist in vier Jahrzehnten eine Erfahrung gewachsen, auf die sich Industrieunternehmen bis heute verlassen.
40 Jahre später ist das für uns ein Anlass, zurückzublicken:
auf technische Meilensteine, besondere Anwendungen, Menschen, Messen und Momente aus vier Jahrzehnten HYTORC in Deutschland. Und es ist ein Anlass, nach vorn zu schauen – auf Schraubtechnik, die noch sicherer, digitaler und nachvollziehbarer wird.
Der Anfang einer Verbindung
HYTORC wurde 1968 in den USA von John Junkers gegründet. 1986 war das Unternehmen erstmals offiziell in Deutschland vertreten – in einem Markt, der für industrielle Technologien, Maschinenbau und Energieversorgung große Perspektiven bot. Aus bestehenden Vertriebsstrukturen heraus entwickelte sich eine bis heute besondere Aufstellung: Barbarino & Kilp in Krailling bei München betreut Deutschland mit Ausnahme Nordrhein-Westfalens; dort ist seit 1988 HYTORC Seis in Dörth zuständig.
Was historisch aus zwei Vertriebsgebieten entstand, ist bis heute ein gemeinsamer Anspruch: Kunden in ganz Deutschland mit Beratung, Service, Produkten und Anwendungskompetenz in HYTORC-Qualität zu unterstützen. Nicht die interne Zuständigkeit steht im Mittelpunkt, sondern die Lösung: zuverlässig, schnell und getragen von vier Jahrzehnten Erfahrung in industrieller Schraubtechnik.

„HYTORC ist der Problemlöser bei Schraubfällen. Wir haben für jede industrielle Verschraubung das passende Werkzeug.“
Thorsten Krause
Werkzeuge, die mehr können
HYTORC-Werkzeuge stehen nie nur für Kraft. Sie stehen für die Frage, wie industrielle Verschraubungen kontrollierter, sicherer und effizienter werden können. In Kraftwerken, Raffinerien, im Maschinenbau, bei Revisionen und überall dort, wo Stillstand teuer ist und Verbindungen zuverlässig halten müssen.
Die Produktgeschichte von HYTORC erzählt deshalb von Lösungen für reale Anwendungen: von robusten Kassettenwerkzeugen über pneumatische Kraftpakete bis zu modernen akkubetriebenen Drehmoment-Drehwinkelschraubern. Von Verbindungselementen, die den Schraubprozess veränderten. Und von Werkzeugen, die zeigen, dass technische Qualität auch mit Bedienbarkeit, Ergonomie und Gestaltung zu tun hat.


Besonders sichtbar wurde dieser Anspruch beim HYTORC-Schrauber im Pininfarina-Design. Das italienische Technik-Designstudio, bekannt durch seine Ferrari-Entwürfe, entwickelte im Auftrag von HYTORC eine neue Werkzeugästhetik und Ergonomie. In einer Branche, in der oft Leistungsdaten zählen, setzte HYTORC damit ein Zeichen: Ein Werkzeug muss nicht nur funktionieren. Es muss für die Menschen gemacht sein, die täglich damit arbeiten.
Verbindungselemente neu gedacht
Nicht jede HYTORC-Innovation ist ein Schrauber. Manche setzen dort an, wo die Verbindung selbst entsteht: an Mutter, Scheibe und Bolzen:
Mit der HYTORC Dehnmutter und dem HYTORC Washer-System wurden einzigartige Verbindungselemente entwickelt, die Verschraubungen sicherer, schneller und kontrollierbarer machen. Die HYTORC Dehnmutter steht seit 1994 für präzise Vorspannkraft bei großen Schraubverbindungen. Das HYTORC Washer-System folgte 2014 als verdrehsichere Unterlegscheibe, die arbeitssicheres Verschrauben ohne Reaktionsarm oder Gegenhalteschlüssel ermöglicht. Mit dem Launch des TRUE-LOCK Reaction Washers 2021 wurde diese Innovation um eine zusätzliche Schraubensicherung erweitert.
„Das Original bleibt der Maßstab.“
Bühne für neue Technik
Messen waren für HYTORC immer mehr als Produktpräsentationen. Sie waren Orte, an denen neue Ideen sichtbar wurden: Werkzeuge im Einsatz, technische Gespräche, Pressekonferenzen, erste Kontakte und direkte Reaktionen aus der Industrie.
Besonders die Hannover Messe wurde in den 1990er-Jahren zu einer wichtigen Bühne für HYTORC-Innovationen. Dort wurden neue hydraulische Drehmomentschrauber, Verbindungselemente und technische Lösungen vorgestellt, die damals auffielen und bis heute Teil der HYTORC-Geschichte sind. Ein besonderer Moment: 1996 besuchten Bundespräsident Roman Herzog und der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder den HYTORC-Stand auf der Hannover Messe.

„Unser Erfolg liegt in der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.“
Patrick Junkers
In der Presse
Überall dort, wo Verbindungen zählen
HYTORC-Schraubtechnik kommt überall dort zum Einsatz, wo industrielle Verbindungen sicher, präzise und wiederholbar ausgeführt werden müssen: in Raffinerien und Kraftwerken, an Brücken und Bahngleisen, bei Druckbehältern, Krananlagen, Baumaschinen, Helikoptern oder Einsätzen unter Tage.
So unterschiedlich diese Anwendungen sind, sie haben eines gemeinsam: Verschraubungen müssen zuverlässig halten. Oft unter hohen Kräften, in engen Bauräumen, bei kurzen Stillstandszeiten oder unter besonderen Sicherheitsanforderungen.
Genau darin liegt die Stärke von 40 Jahren Erfahrung: nicht nur das passende Werkzeug bereitzustellen, sondern den Schraubfall zu verstehen.
40 Jahre HYTORC in Deutschland sind ein Anlass zurückzublicken: auf Werkzeuge, Anwendungen, Entwicklungen und Lösungen, die industrielle Schraubtechnik über Jahrzehnte geprägt haben.
Gleichzeitig geht der Blick nach vorn. Verschraubungen werden komplexer, Prozesse digitaler und Anforderungen an Dokumentation, Sicherheit und Effizienz höher. Was bleibt, ist der Anspruch, Verbindungen nicht dem Zufall zu überlassen.
Damit hält, worauf es ankommt.
Seit 1986 und auch in Zukunft.



























































